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Fortbildungsveranstaltung mit dem Thema: MRSA und Co.

Das Thema

MRSA und Co. – Wie kann die Entstehung und Verbreitung multiresistenter Erreger gebremst werden?


Referenten

Dr. Peter Walger,
leitender Arzt, Internistische Intensivmedizin und Infektiologie, Johanniter-Klinikien, Bonn

Dr. Jasmina Petridou,
leitende Oberärztin im LaborZentrumWeser, Minden


Datum und Ort

Mittwoch, 5. April  | 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr
Kreishaus Herford | Amtshausstr. 3 | 32052 Herford
Raum 300

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Veranstaltungshinweise

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Klinikum Herford, dem Mathilden-Hospital Herford und dem Lukas-Krankenhaus Bünde durchgeführt.
Die Teilnahme ist kostenfrei, Fortbildungspunkte sind bei der ÄKWL beantragt.

Wir bedanken uns bei dem Ärzteverein Herford e.V. und Labor Krone für die finanzielle Unterstützung.

Aus Planungsgründen wird um Anmeldung bis zum 31. März 2017 gebeten an:
Dr. Marie-Luise Kluger
Kreis Herford -Gesundheit
Mail: m.l.kluger@kreis-herford.de
Telefon: 05221 / 13 2116
Telefax: 05221 / 13 17 2116

 

 

 

 

Viele Schlaganfälle sind vermeidbar

Schlaganfälle haben viele Ursachen. In den allermeisten Fällen liegt die Verstopfung einer Arterie vor. Häufige Ursache für Aderverstopfungen im Gehirn sind Blutgerinnsel, die im Herzen (genauer im Herzvorhof) entstehen und in das Gehirn gespült werden.

Häufige Ursache für die Entstehung von Gerinnseln im Herzen ist eine Herzrhythmusstörung, genauer gesagt Vorhofflimmern. Für den Laien ist ein Hinweis, dass das Herz unrhythmisch schlägt. Vorhofflimmern kann vom Hausarzt oder einem Kardiologen mit dem EKG diagnostiziert werden. Das Risiko für Patienten mit Vorhofflimmern, einen Schlaganfall zu bekommen, ist bis 5 mal so hoch wie ohne Vorhofflimmern. Die Bildung von Gerinnseln kann wirkungsvoll verhindert werden und das Risiko kann bis um 70% vermindert werden. Schon bisher war dieses mit gerinnungshemmenden Mitteln, insbesondere Marcumar, möglich.

Mit neuen Medikamenten ist eine gleichgute, zum Teil sogar bessere Verminderung des Schlaganfallrisikos möglich, gleichzeitig besteht ein geringeres Risiko für unerwünschte Blutungen, insbesondere Blutungen im Gehirn. Insbesondere für Patienten, die Probleme mit der Behandlung mit Marcumar haben, kann überlegt werden,  stattdessen eines der neueren oralen Antikonvulsiva – NOAK – einzusetzen. Ein Gespräch mit dem behandelnden Hausarzt und /oder Kardiologen kann hier im Bedarfsfall Klärung schaffen.